1. Allgemeine Patienteninformation

Um Ihnen den Aufenthalt in unserer Praxis so angenehm wie möglich zu gestalten, möchten wir Sie im Vorfeld über einige Besonderheiten informieren.
Bitte geben Sie uns bei telefonischer Anmeldung möglichst exakte Angaben zu Untersuchung.

Unser Bestreben ist es die Anmeldung reibungslos zu realisieren. Bitte denken Sie daran für eine Untersuchung folgende Unterlagen mitzubringen:

Bitte teilen Sie uns im Vorfeld mit ob Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, zuckerkrank sind oder eine Nieren- oder Schilddrüsenerkrankung haben.
Für alle CT, MRT und Röntgenkontrastuntersuchungen benötigen wir Ihren aktuellen Kreatinin-Wert.

Wenn Sie in Besitz eines Röntgenpasse sind, so bitten wir Sie, diesen zu Ihrem Termin mitzubringen. Für den Fall, dass Sie keinen Röntgenpass besitzen, werden wir Ihnen gerne einen ausstellen.

2. Spezielle Patienteninformation

MRT-Untersuchungen:

Bitte bringen Sie zur Untersuchung ein großes Handtuch und den aktuellen Kreatinin-Wert mit.
Patienten mit Herzschrittmacher können nicht untersucht werden. Wenn Sie andere metallische Implantate tragen ist eine Rücksprache erforderlich.
Gelenkendoprothesen sind in der Regel kein Untersuchungshindernis.
Wenn Sie unter Platzangst leiden, können wir Ihnen vor einer MRT-Untersuchung ein Medikament gegen Angstzustände verabreichen. Allerdings sind Sie dann fahruntauglich und benötigen eine Begleitperson für den Heimweg.


CT-Untersuchungen:

Bitte bringen Sie zur Untersuchung ein großes Handtuch, den aktuellen Kreatinin-Wert und bei Schilddrüsenüberfunktion ihre entsprechenden Laborwerte mit.
Bei Untersuchungen der Bauchorgane ist in der Regel eine Vorbereitung des Darmes 1 Stunde vor der CT-Untersuchung erforderlich, dazu benötigen Sie einen Liter stilles Mineralwasser.


CT-gezielte Schmerztherapie:

Vor der Behandlung ist ein ausführliches Arztgespräch zur Auswahl der richtigen Behandlungsform nötig.
Vor der Therapie müssen blutverdünnende Medikamente (ASS, Marcumar, Falithrom) in Absprache mit dem Hausarzt abgesetzt werden.
In der Regel führen wir sechs Behandlungen im Abstand von zwei Wochen durch.


Nieren-Röntgen (iv-Urogramm):

Bei dem iv-Urogramm handelt es sich um eine Funktionsuntersuchung des harnableitenden Systems.
Zuerst wird ein Übersichtsbild (Leerbild ohne Kontrastmittel) angefertigt, um zum Beispiel kalkhaltige Steine feststellen zu können.
Anschließend verabreicht der Arzt das jodhaltige Kontrastmittel in die Armvene ein und 5 Minuten später fertigt die Röntgenassistentin das nächste Bild an.
In den nächsten 30 Minuten werden weitere Bilder von Nieren, Harnleitern und Harnblase aufgenommen.
Wir benötigen Ihren aktuellen Kreatinin-Wert und aktuelle Schilddrüsenwerte bei bekannter Überfunktion.
Sie sollten bitte 2 – 4 Stunden vor der Untersuchungsbeginn nichts mehr essen, die normale Trinkmenge jedoch beibehalten und anschließend erhöhen, damit das Kontrastmittel gut ausgeschieden wird.


Darm-Röntgen (Kolon-Kontrasteinlauf):

Hierbei handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung des Dickdarms.
Nach Einführen eines Darmrohres wird in Form eines Einlaufes das Kontrastmittel Bariumsulfat verabreicht. Das Kontrastmittel benetzt die Darmschleimhaut, überflüssiges Bariumsulfat wird abgelassen und anschließend der benetzte Darm mit Luft aufgeweitet.
Vor der Untersuchung ist eine spezielle Vorbereitung mit Abführmedikamenten erforderlich.


Defäkographie:

Es handelt sich um eine Funktionsuntersuchung des Enddarms während des Stuhlaktes.
Dies ist erforderlich, da viele Enddarmerkrankungen nur direkt während des Pressvorgangs nachweisbar sind.
Zur Diagnostik von Stuhlgangsstörungen wird diese Untersuchung durchgeführt. Vor der eigentlichen Funktionsuntersuchung des Enddarms (Rektum) müssen alle Hohlorgane des Beckens (Dünndarm, Dickdarm, Harnblase, Vagina) kontrastiert werden. Dazu ist es notwendig, dass bereits 24 Stunden und 2 Stunden vor der Untersuchung ein Kontrastmittel getrunken wird.
Im Rahmen der Untersuchung erfolgt dann die Kontrastierung der Harnblase über einen Harnblasenkatheter und die Kontrastierung der Scheide.
Danach wird über ein kleines Darmrohr ein Kontrastbrei in den Enddarm eingebracht.
Nach dieser Vorbereitung setzen Sie sich auf einen Schieber. Es erfolgt dann die Röntgenaufzeichnung des Pressvorgangs.
Die Untersuchung dauert insgesamt etwa 20 Minuten.


Ultraschall / Sonographie:

Bitte bringen Sie zur Untersuchung zwei Handtücher mit.
Wenn die Bauchorgane untersucht werden, dürfen Sie 4 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr trinken oder essen.